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Distrikt 1890
Für „End Polio Now“ bündeln alle Clubs erstmalig die Aktivitäten

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Nachrichtenbild „Alt trifft neu“ – unter diesem Motto standen die Distriktkonferenz und das President Elect Training Seminat (PETS) im Schleswiger Hotel „Waldschlösschen“. Governor Gert Voltz und Governor Elect Werner „Atze“ Altekrüger begrüßten mehr als 170 amtierende Präsidenten sowie die Amtsträger – Präsidenten und Sekretäre – des rotarischen Jahres 2010/11.

„Das zurückliegende halbe Jahr war die bewegendste Zeit in meinem rotarischen Leben“, sagte Governor Voltz. „Ich habe viele rotarische Freunde kennen gelernt und Städte besucht, in denen ich bisher noch nie gewesen bin.“

Voltz betonte, wie stolz er auf das Clubleben im Distrikt 1890 ist. „Erstmalig haben wir die Aktivitäten für den Polio-Plus-Aktionstag im vergangenen Oktober gebündelt. Alle Clubs haben sich beteiligt, viele setzen die Aktionen fort.“ Dieses Engagement sei auch dringend notwendig, damit die Rotarier weltweit bis 2012 die 200 Millionen US-Dollar für die Ausrottungsaktion der Kinderlähmung zusammenbringen. „Die Hälfte haben wir geschafft, vor uns liegt aber noch ein schwieriger Weg.“

Der Governor betonte zwar die außergewöhnliche Bedeutung des Aktion „End Polio Now“, wies aber darauf hin, dass es auch weitere große Probleme auf der Welt gibt, die es dringend anzupassen gelte. Voltz: „Dazu gehört das Wasserproblem. Welt sterben mehr Kinder an versuchtem Wasser als an der Kinderlähmung.“ Zugleich lobte er die Projekte zur Wassergewinnung und –aufbereitung in armen Ländern durch Rotary Clubs im Distrikt 1890 als vorbildlich.

Zur Finanzierung dieser Projekte gibt es die Matching Grants, zu denen die Rotary Foundation einen großen Teil zuzahlt. „Rotary tut Gutes in der Welt – und die Foundation macht es möglich“, sagte Karl-Ernst Rothlaender (RC Hamburg-Bergedorf), neuer Foundation-Chairman im Distrikt 1890. Nach den Verlusten im Zuge der Finanzkrise habe sich die Lage in den vergangenen Monaten deutlich verbessert. „Wir sind auf einem guten Weg.“

Das Prinzip der Foundation sei einfach: Sie lege das von den Rotariern gespendete Geld Gewinn bringend an. Von dem eingezahlten Geld fließen 50 Prozent zur Finanzierung der Grants direkt in den Distrikt zurück, die andere Hälfte gehe zunächst in den Welt-Fonds. „Aber auch sie fließen wieder zurück“, so Rothlaender. „Fazit: Wir spenden und letztlich selbst.“ Der Chairman appellierte an alle Clubs, auch weiterhin 100 US-Dollar (75 Euro) pro Mitglied und Jahr an die Foundation zu spenden, um die Effizienz des Systems zu unterstützen.

Die Gemeinschaft steht auch im kommenden rotarischen Jahr im Mittelpunkt. „Atze“ Altekrüger präsentierte den Mitgliedern der 69 Clubs das Motto des neuen Jahres: „Building Communities – Bridging Contintents“, zu Deutsch: „Gemeinschaften bilden – Kontinente verbinden.“ Der Governor Elect, Mitglied im RC Wedel, ist begeistert von Rotary und zitierte Ray Klinginsmith, Präsident von Rotary International für 2010/11: „Was für eine einfache Idee, was für ein machtvolles Projekt!“, sagte er und ergänzte, dass schon Millionen Menschen von den Leistungen der Serviceclubs weltweit profitiert hätten.

Can Özren

Samstag, 27. Februar 2010/DICO


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