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Rotary Jahresmotto 2016/17
Frank Sonntag neuer Governor im Distrikt 1890
Die Welt braucht Rotary mehr denn je
R.I. Convention 2019 kommt nach Hamburg
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Club Termine

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Jugenddiensttagung
RC Neu Wulmstorf

08.04.2017 -
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19.05.2017 - 19 Uhr
Rotary op platt
RC Eckernförde-Dänischer Wohld

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Distriktkonfernz in Kiel
Die Welt braucht Rotary mehr denn je

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Nachrichtenbild „Ich wünsche Dir, dass Du in einem Jahr genauso gern zurückblickst wie ich.“ Mit diesen Worten übergab Bernd Diepenhorst (RC Kiel-Düsternbrook) den Staffelstab des Governors des ältesten deutschen Rotary-Disktriktes an Frank Sonntag (RC Quickborn). Der neue Governor führt die 75 Clubs in ein besonderes Jahr: Rotary gibt es sein 111 Jahren und die Foundation wird 100 Jahre alt. Sonntag plant deshalb eine distriktweite Aktion zugunsten der Foundation. Einzelheiten wird er in den kommenden Wochen bekannt geben. Unterstützung erhält er vom Governor Elect Jörg Krause (RC Eckernförde-Dänischer Wohld). Gemeinsam werden sie auch die ersten Weichen für die Ausrichtung der World Convention 2019 in Hamburg stellen.

Der scheidende Distriktgovernor Bernd Diepenhorst hat in seinem Amtsjahr einen besonderen Geist von Rotary gespürt. „Die Clubbesuche waren ein Jungbrunnen für mich“, sagte er vor mehr als 250 Teilnehmern der Distriktkonferenz in den Räumen der Industrie- und Handelskammer zu Kiel. Besonders beeindruckt war er von der Begeisterung junger Rotarier: „Bei der World Convention in Seoul traf ich sieben Mitglieder des erst vor kurzem von jungen Leuten gegründeten RC Hamburg-Winterhude.“ Zum Ende seines Amtsjahres zählten die 75 Rotary Clubs in Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordniedersachsen insgesamt 3.870 Mitglieder, darunter 433 Frauen. Neu ist der RC Henstedt-Ulzburg, der eine Lücke an der A7-Achse im Süden Schleswig-Holsteins schließt.

Max Ustrup, scheidender Governor des dänischen D1461, empfahl den Rotariern, sich noch weiter zu öffnen für neue Mitglieder. „Es gibt viele gute Leute, heißen Sie sie willkommen.“ Rotary bleibe weiterhin wichtig, vor allem auf internationaler Ebene. Vor dem Hintergrund der vielen Kriege und Krisen auf der Welt sagte Ustrup: „Die Welt braucht Rotary mehr denn je.“

Rotary kann Leben verändern kann – das berichteten die 32 Inbounds aus 16 Staaten. Sie nahmen in diesem Jahr am nach ihren Angaben „besten Austauschprogramm der Welt“ teil. In Deutschland hätten sie viele neue Erfahrungen gemacht. Eine Jugendliche erzählte, dass sie sich um Flüchtlinge gekümmert hätte – ein Engagement, dass sie auch in ihrer US-amerikanischen Heimat fortsetzen wolle.

Vor der Herausforderung, hunderttausende Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt integrieren zu müssen, steht Deutschland derzeit. Die Integration sei ebenso wichtig wie die Unterstützung der arabisch-islamischen Gesellschaften bei der Herstellung stabiler politischer Verhältnisse. Das sagte Dr. Kerstin Oldendahl, Professorin für Internationales Recht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Mitglied im RC Kiel, in ihrem Festvortrag über die arabisch-islamische Welt. Sie betonte sie, dass sich die arabische Welt im größten Umbruch ihrer Geschichte befände. Zugleich stellte sie die Ursachen für viele der aktuellen Konflikte heraus. Diese gingen teilweise zurück auf den Gegensatz zwischen Sunniten und Schiiten und entluden sich auch im Chaos, das nach dem Arabischen Frühling enstanden ist. Hinzu kommen eine lang anhaltende Dürre, eine hohe Geburtenrate und Analphabentum. „Es gibt aber Zeichen der Hoffnung“, so Odendahl. Diese gingen von den stabilen Staaten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten aus. Auch der Arabische Frühling habe grundsätzlich den Willen und das Potenzial zur Erneuerung in der Region belegt.

 

Sonntag, 12. Juni 2016/DICO


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