CHRONIK DES ROTARY-CLUBS NORDERSTEDT



Der Rotary Club Norderstedt wurde am 20. April 1972 gegründet und hat zur Zeit (07/2011) 53 Mitglieder aus 27 Berufsfeldern im Alter zwischen 39 und 88 Jahren.
Der Rotary Club Norderstedt wurde am 20. April 1972 gegründet und hat zur Zeit 54 Mitglieder aus 27 Berufsfeldern im Alter zwischen 36 und 93 Jahren.
1972 von 12 Herren aus Norderstedt und Umgebung gegründet mit Geburtshilfe des RC Bad Segeberg und des RC Pinneberg (Charter am 5.6.1972), hatte der Club bereits 1976 30 Mitglieder und seitdem ständig ein abwechslungsreiches Club-programm mit Vorträgen, Betriebsbesichtigungen, Kaminabenden (noch heute regelmäßig am 5. Dienstag im Monat), mit Festen, Opern- und Konzertbesuchen, mit Ausflügen und seit 1985 auch regelmäßigen mehrtägigen Städte- und Landschaftsreisen: erstmals Rom (1985), dann Weimar und Wartburg/noch DDR (1989), Wien (1990), Berlin (1991), Rheingau (1993), Prag (1994), Dresden (1995), Ostpreußen (1995), Ostharz (1996), Jerusalem (1997), Vorpommern (1998), St. Petersburg (1999), Spreewald (2000), Rheinpfalz (2002), Berlin (2003), Harz (2004) und Pirna (2004)
Seit 1977/78 besteht eine rotarische Partnerschaft mit dem englischen RC Oadby und Wigston, der Partnerstadt Norderstedts , mit regelmäßig wechselnden 2-jährlichen Besuchsreisen mit vielen langjährigen Kontakten und persönlichen Freundschaften. Daraus resultiert auch die feierlich-würdige Amtskette der Präsidenten (ein Geschenk zur 10-Jahres-Charterfeier), die alljährlich, um eine Namensplakette erweitert weitergegeben wird, und ein Silberteller, der alle 2 Jahre mit Gravur des neuen Meetings über den Kanal getragen wird.
Im Gemeindienst haben der Club und seine Mitglieder sich außerordentlich für das Polio-Plus-Programm und für die Rotary-Foundation engagiert. Die danach bestehende Möglichkeit zur Ernennung von Paul-Harris-Fellows nutzt der Club konsequent zur Belohnung besonderer rotarischer Leistungen und zur Förderung der Freundschaft, so dass nicht weniger als 25 Freunde ausgezeichnet sind. Im übrigen hat der Club zahlreiche örtliche Projekte und Initiativen durch konkrete finanzielle Zuwendungen unterstützt, so Schulen und Kirchengemeinden, Vereine und wohltätige Einrichtungen:
z.B. SOS-Kinderdorf, Brüderhof, Tagesstätte für das behinderte Kind, Norderstedter Tafel, Frauenhaus Norderstedt, Norderstedter Werkstätten, Sozialstation Glashütte, Bläserkreis Norderstedt, Feuerwehrmuseum, Weißer Ring, Behinderten-sport usw..
Über die Stadtgrenzen hinaus wurden z.B. in Hamburg gefördert: das Elsa-Brandström-Haus, der Diakonissenanstalt AltenEichen, das Tagespflegeheim Ottensen, die Gesellschaft für multiple Sklerose, die Michaeliskirche und zuletzt das Kinderhospiz Sternenbrücke. Darüber hinaus gehend wurde nach der deutschen Wiedervereinigung in Norderstedts Partnerstadt Perleberg der altersgerechte Umbau und die Ausstattung eines Alten- und Pflegeheims unterstützt. Nach der Auflösung der Sowjetunion hat der Club im früheren Ostpreußen / heute Bezirk Kaliningrad gewichtige Initiativen zur Förderung des Unterrichts von Deutschlehrerinnen, zur Ansiedlung von Betrieben von Russlanddeutschen, eines Bauunternehmen und eines kleinen Kindergartens entfaltet, denen aber wegen der politischen Verhältnisse kein nachhaltiger Erfolg beschieden war. Zuletzt beteiligten sich der Club und einzelne Mitglieder großzügig bei den Fluthilfen an Oder und Elbe (hier in der Stadt Pirna).
Insbesondere hat sich der Club auch für Umwelt fördernde und identitätsstiftende Projekte in der erst 1970 gegründeten, damit noch jungen Stadt Norderstedt eingesetzt 1980/81 wurde der Stadt ein Arboretum geschenkt und in den folgenden Jahren in Gemeinschaftsarbeit mehrfach erweitert und erneuert, das leider ein wenig abseits gelegen ist und damit von der Bevölkerung nicht in dem gewünschten Maße angenommen worden ist. In den letzten Jahren hat sich der Club gezielt um Kultur-förderung in der noch jungen Stadt bemüht. Einmal durch die jährliche Abiturientenehrung (siehe dazu Jugenddienst), seit Beginn des neuen Jahrhunderts durch das jährliche Neujahrs-Konzert, dessen Erlöse der Kunst, Kultur und musischen Erziehung dienen. Daraus hervorgegangen ist die Initiierung und Mitgründung der Norderstedter Kulturstiftung im Jahr 2001, schon jetzt. ein großer Erfolg. Schließlich wird seit 2002 gemeinsam mit anderen örtlichen Serviceclubs alle 2 Jahre im Frühjahr ein Benefizball veranstaltet.
Im Jugenddienst sind zu erwähnen die Abiturientenberatung und die Fahrten mit ihnen zur Hannover-Messe in den 80ér Jahren, die Unterstützung von Klassenfahrten zum Schüleraustausch von Norderstedter Gymnasien, besonders mit Israel und Polen, und seit 1987 die alljährliche Auszeichnung der besten Abiturienten von den 6 Norderstedter Gymnasien, die eine positive Wirkung in den Schulen und ein großes Echo in der Öffentlichkeit findet.
Die sportliche Betätigung des Clubs hat sich von den erlebnisreichen winterlichen Boßelpartien verlagert zu dem alljährlich stattfindenden Golf-Clubvergleichskampf mit den rotarischen Clubs Alstertal, Ahrensburg und Hafentor auf der Wendlohe und neuerdings auch einem regelmäßigen Clubturnier für die Freunde und ihre Damen.
Stand 1.11.2003 Hans de la Motte
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