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Rotarier fördern Schüleraustausch mit Estland
Besuch der Schiffergesellschaft

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Nachrichtenbild Vor 20 Jahren vereinbarten das Preetzer Friedrich-Schiller-Gymnasium und das Reaalgümnaasium in der estnischen Stadt Rakvere eine Schulpartnerschaft. Seitdem sind 10 deutsche Schülergruppen in Estland und 10 estnische Schülergruppen in Deutschland gewesen. Über die beteiligten Schülerinnen und Schüler hinaus sind auch zwischen den Familien Freundschaften entstanden.

Jetzt weilten vom 10. bis zum 19. September 15 Schülerinnen und ihre Deutschlehrerinnen Andra Moor und Piret Steinberg aus Rakvere in Preetz. Sie nahmen am Unterricht teil, erarbeiteten ein gemeinsames deutsch-estnisches Projekt und unternahmen Ausflüge an die Nordsee und nach Lübeck. Zwei Tage waren sie auch in Berlin. Den Lübeck-Tag förderte der Rotary-Club Plön, so dass die Teilnehmer in der Lübecker Schiffergesellschaft ein gemeinsames Mittagsmahl einnehmen konnten. Dadurch wurde auch die Verbundenheit in der Hansezeit deutlich, denn Kapitäne aus Reval, dem heutigen Tallinn, hatten in der Schiffergesellschaft ihre festen Plätze, wo sie ihre Erfahrungen über die nicht ungefährlichen Fahrten über die Ostsee austauschen konnten. In der Marienkirche erinnerte eine Reproduktion des 1463 entstandenen Gemäldes "Der Totentanz" von dem Lübecker Maler Bernt Notke an die Verbundenheit zwischen Lübeck und Tallinn. Bernt Notke hat den Totentanz zweimal gemalt, einmal für die Marienkirche in Lübeck und ein zweites Mal für die Nikolai-Kirche in Tallinn. In Lübeck wurde das monumentale Gemälde im zweiten Weltkrieg zerstört, in Tallinn blieb es erhalten.

Dienstag, 18. Oktober 2011/web607


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