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Stiftung " Kinder auf Nias in Not"
Bernd Eberlein besucht den Rotary Club Plön

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Nachrichtenbild Der Rotary Club Plön hatte nach dem Tsunami durch eine Spende
die Anschaffung von 20 Fahrrädern für die Kinder in dem Waisenhaus ermöglicht und dadurch den Schulbesuch vieler Kinder erheblich erleichtert. Bernd Eberlein, der "Vater" des Yayasan Iraono Nifaeri ( Kinder auf Nias in Not) nahm einen Aufenthalt in Schleswig Holstein zum Anlass, den Plöner Rotariern die Entwicklung des Projektes vorzustellen.

In seinem Vortrag dankt Herr Ebelein für die Hilfe durch den Rotary Club Plön. Seine vielen Bilder  zeigen, dass Nias ein südseeartiges Inselparadies zu sein scheint. Trotz der Christianisierung der Insel, unter anderem auch durch schleswig-holsteinische Missionare haben sich viele archaische Bräuche gehalten, die sich heute noch mit Tänzen und klangvoller Musik in der Folklore der Insel widerspiegeln. Die Menschen auf Nias leben vom Fischfang, der Produktion von Koskosöl und der Kautschuckherstellung. Rolle. Die Idylle, so berichtet Herr Ebelein, habe aber eine harte Kehrseite. Nur 25 % des Bedarfs an Reis können auf der Insel gewonnen. werden. Die "Industrie" oder der etwa der Straßenbau spielen sich in Formen ab, die hier in der Mitte des 19. Jhdt.s überwunden wurden. Viele Kinder sind durch Erdbeben und andere Katastrophen Waisen geworden sind. Manglende Gesundheitsversorgung und-pflege lässt Mütter bei oder kurz nach der Geburt sterben; auch Männer unterliegen einer hohen Mortalitätsrate.

Die Stiftung versucht, durch Bildung die Lebenschancen der Kinder zu heben. Dazu will sie, auch einen beruflichen, handwerklichen Ausbildungszweig aufzubauen. Für 25 Euro im Monat kann ein Kind im Heim leben, ernährt werden und eine Schulausbildung erhalten. Die Stiftung versucht, diesen Betrag durch Patenschaften für Kinder den Unterhalt zu finanzieren. Diese Mittel fließen ohne administrativen Aufwand direkt in die Stiftung und kommen ausschließlich den Kindern zugute

Lesen Sie mehr dazu auf unserer Seite über das Projekt Nias

Mittwoch, 3. Dezember 2008/web607


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