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Gerd Wachsmuth übergibt an Dr. Michael Ahme
Präsidentenwechsel beim Rotary Club Plön



Er kann es einfach nicht. Nichts tun. Nein, das ist Michael Ahmes Sache nicht. Als Oberkirchenrat war er lange Jahre Leiter des theologischen Ausbildungs- und Prüfungsamtes der Nordelbischen Kirche. Als Geschäftsführer des Steuerungsausschusses arbeitet er derzeit aktiv an der Fusion der mecklenburgischen, pommerschen und nordelbischen Landeskirchen zu einer Nordkirche. Genug zu tun hat er also allemal.
Doch eine Chance ausschlagen, Dinge zu verändern? Nein. Kann er nicht, will er nicht. Und so ist Dr. Michael Ahme nun für ein Jahr gewählter Präsident des Rotary Clubs Plön.
„Wahrnehmen – Wertschätzen – Entfalten“. Dies soll als Leitsatz seiner Amtszeit gelten. Ein Leitsatz, den Michael Ahme schon in seiner Antrittsrede präzisiert. „In den Jahrzehnten der Existenz unseres Clubs hat ein gewaltiger Wandelt der Gesellschaft stattgefunden. Wir leben heute in einer flüchtigen Welt ohne Halt.. Die rotarischen Prinzipien bieten hier gute Orientierungspunkte.“, so Michael Ahme.
Zum Ziel hat er sich gesetzt, sich für die Aufnahme von Frauen in die einstige „Männergesellschaft“ der Rotarier stark zu machen. „Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr zu derartigen Schritten kommen“, spornt Ahme an. Und auch wohltätigen Projekte möchte der neue Präsident anschieben. Michael Ahme hat sich viel vorgenommen. Er kann nicht anders. Und das ist gut so.
Der Oberkirchenrat tritt die Nachfolge von Dr. Gerhard Wachsmuth an. Der Gerontologe und Leiter einer großen psychiatrischen Fachklinik in Neumünster hat die Latte hoch gehängt für seine Nachfolger: Die Finanzierung von Mutter- Kind-Freizeiten für Tschernobyl-Opfer, Vollfinanzierung des Schulfrühstücks von Kindern aus Problemfamilien, das Schulsozialprojekt Lütjenburg, genauso wie die Finanzierung einer Kletterwand für das DRK Schul- und Therapiezentrum Raisdorf sind nur einige der Projekte, die unter seiner rotarischen Führung durchgeführt wurden.
Als Past President wird Gerhard Wachsmuth seinem Nachfolger Michael Ahme im Vorstand mit Rat und Tat zu Seite stehen. Denn auch er kann nicht anders. Engagement für andere ist halt mehr als ein rotarisches Prinzip. Es ist eine Lebensaufgabe. Und Lebensaufgaben beginnen nicht mit einer Präsidentschaft, noch enden sie mit ihr.
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Freitag, 5. August 2011/web607
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